Nachwuchswettbewerb: Die Besten 10

Bildquelle: Philipp Sedlacek

Nachwuchswettbewerb

Die Besten 10

Der Nachwuchswettbewerb „Die Besten 10“ der Meistervereinigung hat sich etabliert.

Auf der Meldeliste für den diesjährigen Nachwuchswettbewerb „Die Besten 10“ fanden sich viele Namen aus der baden-württembergischen Spitzengastronomie. Vom guten Gasthaus bis zum Gourmet-Restaurant war alles vertreten. Die Qualifikation der Teilnehmer erfolgte im Vorfeld über die Zeugnisnoten. Aus den folgenden vorgegebenen Pflichtkomponenten hatte jeder Teilnehmer innerhalb von sieben Stunden ein 4-Gang-Menü für sieben Personen zu erstellen: Kalte Vorspeise: Bachforelle – Alblinse, Zwischengericht: Kalbsbäckle, Hauptgang: Lammschulter – Lammfilet – Dinkelgrieß, Dessert: Joghurt – Grapefruit – Reis.

Zu diesen Komponenten gesellten sich Pflichtaufgaben, wie z.B. ein Gelee (warm oder kalt) sowie ein Espuma, der in jeden beliebigen Gang eingebaut werden konnten. „Die Wettbewerbsregeln sind streng und haben sich über die Jahre gesteigert“, meint Alexander Munz, der in der Meistervereinigung für den Wettbewerb verantwortlich ist. „Wir sehen im Wettbewerb selbst auch eine erstklassige Prüfungsvorbereitung für unsere Azubis. Sie setzen sich mit den geltenden Menüregeln und vorgegebenen Lebensmitteln auseinander, sprich mit Zutaten, mit denen sie nicht zwangsläufig jeden Tag arbeiten. Da können wir auch unseren Sponsoren sehr dankbar sein“, freut sich Alexander Munz.

Für die jungen Köchinnen und Köche ist es ein langer Tag. Sieben Stunden hoch konzentriert und eigenverantwortlich zu arbeiten, ist für den Kochnachwuchs eine nervenaufreibende Sache. Da fällt so manche Last von den Schultern, wenn der Service gegen 19:00 Uhr die ersten beiden Teller zur hochkarätigen Jury gebracht hat.

Die Jury empfand den Wettbewerb auf hohem Niveau als sehr ausgeglichen. Die Punktedifferenzen waren teilweise sehr gering. Am Ende war Fabienne Matt die strahlende und verdiente Siegerin des Abends. Durch ihren Sieg qualifizierte sie sich automatisch für den Baden-Württemberg-Entscheid des Achenbach-Wettbewerbes. Außerdem darf sie sich über eine Übernachtung für zwei Personen inkl. Gourmetmenü und Weinbegleitung im Hotel Berlin, gestiftet von der Familie Berlin, freuen. Den zweiten Platz erreichte Carl Sommer vom Hotel Bareiss in Baiersbronn. Platz drei belegte Jonathan Gangnus vom Burgrestaurant Staufeneck.

Alexander Munz zieht ein positives Resümee des Wettbewerbs. „Es war ein toller und extrem motivierender Wettbewerbstag hier in Calw. Mein Dank gilt dem gesamten Team der Berufsschule, Herrn Niedoba (Schulleiter), Herrn Höss, Frau Edelbauer-Schnöder, Herrn Kleist und natürlich allen Schülern, die als Servicemitarbeiter fungiert haben. Danken darf ich aber auch den geladenen Gästen des Abends, den Ausbildern, Eltern und Sponsoren der Meistervereinigung, ohne die der Wettbewerb nur halb so motivierend für unseren Köchenachwuchs wäre. Wir freuen uns heute schon aufs nächste Jahr.“