Patissier des Jahres: HOLY SWEETS

Bildquelle: Melanie Bauer Photodesign

Patissier des Jahres

HOLY SWEETS

Auch für das Finale im Kampf um Titel „Patissier des Jahres“ wurden in der Hennefer Klosterkirche zwei weitere Finalisten ermittelt.

 Verführerische Düfte drangen in jeden Winkel der 1903 erbauten ehemaligen Klosterkirche, als fünf Kandidaten fünf Stunden lang darum wetteiferten, der Jury das beste Dessert zu präsentieren. Am Ende gewannen das 3. Vorfinal zum Patis­sier des Jahres 2017 Stephan Haupt von Scharff‘s Schlossweinstube in Heidelberg und André Siebertz vom Hotel Closter­manns Hof in Niederkassel-Uckendorf.

Haupts Siegermenü zeigte eine mutige Kombinationsvielfalt: Sein Freestyle-Des­sert bestand aus Topinambur, Rhabarber, Malz, gebrannter Sahne und IPA. Zu den vorgegebenen Zutaten des 3-Pflichtkom­ponenten-Desserts addierte er gelbe Nashi Birne. Mit der Freestyle-Praline „Heidelberg Cheesecake“ kreierte der 28-Jährige eine Hommage an seine Heimatregion (siehe auch Seite 6 ff.).

Ebenfalls von seiner Heimat inspiriert war die Praline „Süßes Röggelchen“ von André Siebertz, die er als „et Kölsche Rög­gelchen ens em sößem Gjewand“ be­schreibt. Sein Freestyle-Dessert „Die Korb­blütler - Korn, Wurzel & Blüte“ bestand aus den Komponenten Sonnenblumenkerne, Topinambur, Kamille, Mango, Blonde Scho­kolade. Auch für den Patissier des Jahres wird mit Spannung das letzte Vorfinale der am 11. Juni in Hamburg stattfinden­den #hafenedition erwartet, wo die letzten beiden Finalisten der laufenden Auflage gekürt werden.