Vitaminbomben

Grünes im Winter

Grünes im Winter Vitaminbomben für Lebenskraft und Vitalität: Kälte, trockene Heizungsluft und Lichtmangel – im Winter ist es für unseren Körper gar nicht so einfach, gesund zu bleiben.

Vitale Nahrung mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien unterstützen ihn dabei. Im Vergleich zum importierten Gewächshaus-Grün bieten unsere heimischen Wintergemüse ein Vielfaches an Vitalstoffen. Und: Ihrem Einsatz in der Küche sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Brokkoli
Ein Verwandter des Kohl, der gesund und fit hält, vor allem roh. Er hat einen hohen Gehalt an Vitaminen, Vitalstoffen – das Senföl Sulforaphan macht zunehmend Schlagzeilen als Krebshemmer. Dies zerfällt allerdings beim Erhitzen. In Smoothies, Salat oder Kräuterdip besonders zu empfehlen! Zum Einstieg mit kleinen Mengen probieren, da Brokkoli vor allem roh Blähungen verursachen kann.

Feldsalat
Der typische Herbst- und Wintersalat, der auf viele Namen hört: Rapunzel, Vogerlsalat, Nüsslisalat, Ackersalat, Mausohrsalat, Sonnewirbele. Es gibt ihn in verschiedenen Varietäten, die sich im Aroma etwas unterscheiden. Einen hohen Vitamin- und Vitalstoffgehalt haben sie alle. Optimal kommt dieser in Salaten und Smoothies zur Geltung.

Rosenkohl
Auch liebevoll Rosenköhlchen, Sprossenkohl oder Kohlsprossen genannt. Stammt wie alle Kohlsorten aus der Familie der Kreuzblütler, deren Senföle wir von Kresse & Co. kennen. Gerade roh hat Rosenkohl einen intensiven und überraschend säuerlichen Geschmack, der kaum an das gegarte Gemüse erinnert. Fein dosiert auch für Smoothies und Salate interessant. Gegart in unzähligen Varianten schmackhaft und gesund.

Grünkohl
Auch Kraus- oder Braunkohl genannt, ist ein Kreuzblütler. Mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, K, A (Beta-Carotin) und Calcium ist er nicht nur geschmacklich, sondern auch zur Gesundheitsvorsorge ein Winterhit. Bereits mit dem Verzehr einer Tasse Grünkohl sind 180 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin A gedeckt. Er enthält mehr Vitamin K als jedes andere Gemüse, doppelt so viel Vitamin C wie Zitronen und doppelt so viel Calcium wie Milch. Geerntet wird er nach dem ersten Frost, durch den er etwas süßer wird. Roh wie gegart gibt es unzählige Zubereitungsvarianten.

Vogelmiere
Durch die fehlende Blüh- und Wachstumsperiodizität ist diese zarte Wildpflanze mit dem Geschmack, der an jungen Mais erinnert, das ganze Jahr über zu finden. Verwendet werden die jungen Triebe mitsamt den zarten Stängeln und Blüten. Ihren hohen Vitamin- und Vitalstoffgehalt behalten sie roh in Smoothies und Salaten am besten, doch bereichern sie ebenso Suppen und andere Gerichte.

Gundermann
Die auch zu dieser Jahreszeit intensiv würzenden Blätter gibt es das ganze Jahr über. Sie sind eine ausgezeichnete Würze für Kräuterbutter, Brotaufstriche, Salate und bieten ganz neue Geschmackserlebnisse – selbst in Schokolade sind sie eine Delikatesse! Zudem machen die verdauungsfördernden Inhaltsstoffe deftige Wintergerichte und fette Speisen bekömmlicher. Verwendet wird Gundermann sparsam.