Catering Inside - das Fachmagazin für die Branche

Jedes Jahr aufs Neue findet es in den Hallen der Messe Düsseldorf statt: das größte Weinklassentreffen Deutschlands, wenn nicht der ganzen Welt. Meine inzwischen zwanzigste Prowein verdeutlicht mir aber nicht nur, wie schnell die Jahre vergehen, sondern auch, dass man sich auf die Messe heutzutage wie auf einen Marathon vorbereiten muss. Denn was einst als eher beschauliche Präsentation der klassischen europäischen Weinregionen begann, hat sich längst zum größten Verkostungsspektakel globalen Ausmaßes entwickelt. Auf 70.000 Quadratmetern drängen sich die Winzer, Weingüter und Spirituosenerzeuger aus aller Welt in den Messehallen der Prowein. Wer hier den Überblick behalten und kaufrelevante Entscheidungen fällen möchte, der kommt ohne gründliche Vorbereitung mit Laufplan, Checkliste und Fragenkatalog nicht mehr aus: Was benötige ich den kommenden ein zwei Jahren an Weinstilen und -arten für mein Unternehmen? Welches Investitionsvolumen habe ich zur Verfügung? Was sind die Trends von morgen? Natürlich freue ich mich auch auf das Wiedersehen mit alten Freunden und Weggefährten, selbst wenn es meist nur für ein kurzes „Hallo“ reicht. Eine Herausforderung der ganz besonderen Art sind der Trubel, die Ellenbogen, die ständige Jagd nach Platz am Spucknapf, die völlig deplatziert parfümierten Damen und Herren und nicht zuletzt der fortwährende Hintergrundlärm, den jeder Winzer im Gespräch zu übertreffen versucht. Mehr als 6.600 Aussteller aus 60 Weinanbauländern versuchen die Aufmerksamkeit der knapp 60.000 Besucher zu erhaschen und von den Besonderheiten ihrer Weine zu überzeugen. Es werden alle möglichen und teils unmöglichen Attribute der Weine in loser Reihenfolge präsentiert – und nicht selten schüttele ich innerlich den Kopf über so viel suggeriertes Terroir, angebliche Mineralität und vertikale Länge, mit denen nahezu jeder Wein angepriesen wird. Das grenzt nicht selten an Terror. Ich will doch nur in Ruhe verkosten und die für meinen Bedarf richtigen Weine finden.

Die neue Leichtigkeit
Doch zurück zur Vorbereitungsfrage: Was sind die Trends des Jahres? Gibt es die beim ältesten Kulturgut der Welt überhaupt? Oder sind es nicht eher Entwicklungen, die in Zyklen auf und über uns kommen? Revolutionen sind eher die Seltenheit. Die letzte große war die Technisierung der Winzerbetriebe in den 1970er und 1980er Jahren sowie zeitgleich der massenhafte Einzug des konventionellen Pflanzenschutzes. Bei Letzterem hat zum Glück längst wieder ein Umdenken zum Schutz der Weinberge, der Natur und ihrer Lebewesen stattgefunden. Heute sind Begriffe wie ökologischer oder biologisch-dynamischer Weinbau längst etabliert, fast schon Standard. Positive Nebeneffekte sind nicht nur Schutz und Achtung der Natur, sondern eine deutliche Veränderung des Weinstiles zu einem frischeren und aromastärkeren Profil. Dies trifft natürlich nicht auf jeden Winzer zu, aber das Gros hat im Zuge dieser Umstellung eine komplette stilistische Neuaufstellung vollzogen. Unabhängig davon werden die Weine nahezu weltweit trinkfreudiger. Nach Jahren großer Dicke, überbordenden Barriques und weitverbreiteter Alkoholschwere erleben wir eine Verschiebung hin zu eleganten, frischen und alkoholärmeren Weinen. Dennoch verlieren die Weine nicht an Dichte, Reife und Tiefe: Sie sind einfach klarer, frischer und nicht selten aromatischer. Ein schönes Beispiel dafür ist der Langenloiser Grüne Veltliner DAC vom Weingut Fred Loimer aus dem österreichischen Kamptal.
Gleiches gilt auch für den Moselaner Kabinett. Vorbei sind die Zeiten, als einige dieser Vertreter der kräftigeren Spätlese Konkurrenz machen wollten. Heute haben „Kabis“ wieder Zug und Frische, sind saftig und knackig in der Säure, getragen von einer erfrischenden und lebhaften Mineralik. So werden nicht nur die Flaschen wieder geleert, sondern die Gäste auch glücklich.

Deutsche Jungwinzer auf Erfolgskurs
Neben deutschen Klassikern und bekannten Größen konnten sich in den letzten Jahren immer mehr junge Winzer teils in Eigenvermarktung, teils in einer Winzervermarktungsgruppe, wie zum Beispiel „Maxime Herkunft Rheinhessen“, etablieren. Hier sind auch die Vertreter der „Message in a bottle“-Winzer integriert, die heute die vermutlich bekannteste Gruppierung dieser Art ist. In ihr sind mittlerweile VDP-Betriebe wie Dreissigacker, Battenfeld-Spanier, Keller und Wittmann als Mitglieder gelistet. Besonders spannend ist der Blick in die vermeintlich zweite Reihe. Winzer wie Nico Espenhof, Stefan Winter, Katharina Wechsler, Lisa Bunn sowie Johannes Thörle aus Saulheim schaffen den Sprung auf die feinselektionierten Weinkarten der Spitzenrestaurants des Landes. Versuchen Sie beispielsweise den 2017er Saulheimer Silvaner Kalkstein vom Weingut Thörle. Seine starke Mineralik, saftige Säure und eine sehr animierende und frische Aromatik begeistern.
Großer Nachfrage erfreut sich nach wie vor der Grauburgunder. Nach dem Hype um Sauvignon Blanc, Riesling und Weißburgunder ist die Renaissance des Grauen Burgunders jetzt vermutlich auf ihrem Höhepunkt angelangt und von dort wird sich die beliebte Rebsorte so schnell nicht verdrängen lassen.

Die Weißen aus Italien
Italien, über Jahrzehnte das beliebteste Urlaubsland der Deutschen, hat den Eindruck manifestiert, dass es ein Land vorzugsweise für Rotwein aller Art ist. Wenn Weißwein ins Glas kommt, dann aus dem Veneto oder Lugana. Insbesondere der Süden unserer Republik hat ganze Lugana-Seen konsumiert. Diese Welle ist leicht am Abklingen und lässt somit Platz für einen differenzierteren Blick auf die Weißweinlandschaft Italiens. Die südlicheren Weißweinklassiker sind zumeist geringer in der Säure und recht weich vinifiziert – hochwertige Vertreter schaffen es jedoch über Textur und Mineralik zu begeistern.
Nach wie vor eine der spannendsten und schönsten Weinregionen überhaupt ist Südtirol. Die Kühle, die hier durch die Höhenlagen im Wein eingefangen wird, sorgt für Frische, Säure und starke Spannungsbögen. Leitrebsorten sind Weißburgunder und Sauvignon Blanc, aber auch mit einem strukturierten Lagrein kann eine gut sortierte Weinkarte überraschen. Tipp: Sauvignon Blanc Turmhof der Schloßkellerei Tiefenbrunner in Kurtatsch.

Von Portugal nach Frankreich
Kleiner Sprung auf die Iberische Halbinsel. Sowohl Spanien als auch Portugal erfreuen sich nach wie vor eines guten Images beim deutschen Weintrinker. Zudem ist das Wein-Genuss-Verhältnis oft sehr verlockend. Der Überflieger ist natürlich die Rioja, als Trend lässt sich das jedoch nicht betiteln. Weitere rote Klassiker kommen aus dem Ribera del Duero, dem Priorat, La Mancha und Bierzo, also den Weinregionen, die vor allem in der Topgastronomie und im Einzelhandel gute Nachfrage erfahren. Portugal ist bekannterweise ein Juwel im Bereich autochthoner Rebsorten und bietet eine große Auswahl verschiedener Stile. Einzig die große Nachfrage auf breiter Front erleben wir, von einigen wie Douro DOC und Vinho Verde einmal abgesehen, bislang nur vereinzelt.
Nachdem Frankreich die letzten Jahre auch beim Fachpublikum Federn lassen musste, sind jetzt gleich einige Anbaugebiete neu in den Fokus gerückt. Nach wie vor ungebremst in der steigenden Nachfrage und das insbesondere auch im hochpreisigen Segment ist das Burgund. Heute gibt es nahezu keine wertige Weinkarte ohne große weiße und rote Burgunder. Das kann man vielleicht nicht als Trend bezeichnen, aber es lässt sich erkennen, dass die einstige Distanz zur Region verschwunden ist. Diese Hemmschwelle gab es, da die Klassifizierung der Weinberge auf den ersten Blick recht kompliziert ist. Sehr gute Weine für einen verhältnismäßig geringeren Einsatz lassen sich auch dieses Jahr wieder in der Village-Kategorie sowie vor allem den südlichen Burgundausläufern im Maconnais und Côte Chalonnaise finden. Mein Tipp ist der Pouilly Fuissé „Les Reisses“ Vieilles Vignes von Robert Denogent. Des Weiteren entwickelt sich die Nachfrage nach Weinen der Loire, insbesondere Sancerre und Pouilly-Fumé, sehr positiv. Tipp: Sancerre Les Romains von der Domaine Vacheron.
Für mich die Gewinner der letzten Jahre sind die Rhône, Südwestfrankreich und vor allem Bordeaux. Nachdem Bordeaux durch die enormen Preissteigerungen der letzten drei Jahrzehnte viele Freunde verloren und sich das Image zu einer Edelboutique für reiche Investoren entwickelt hat, erobern die Weine des Mittelbaus die Weinkarten. Die Preisklasse zwischen 15 und 45 Euro ist nicht neu, aber sie wurde lange im Wald der Vorurteile übersehen. Zu empfehlen das Cuvée Pervenche de Puy Arnaud, den Zweitwein von Clos Puy Arnaud aus der Côtes de Castillon, oder den von der Côtes de Francs stammenden Châteaux Puygueraud des Winzers Thienpont. Das ist ganz großes Bordeaux mit nahezu allen positiven Attributen eines 1er Grand Crus zu einem Preis, der es erlaubt, die Weine gastfreundlich zu kalkulieren und somit als Drehscheiben auf die Weinkarte zu bringen.

Echte Typen aus Österreich
Nach wie vor großer Nachfrage erfreuen sich die Weine unserer österreichischen Nachbarn. Der größte Trumpf sind hierbei vor allem die autochthonen Reben wie Grüner Veltliner und Blaufränkisch. Die nachgefragtesten Regionen sind die Wachau, das Weinviertel, die Steiermark und nicht zuletzt das Burgenland. Aber auch Regionen wie das Carnuntum und die Thermenregion finden immer mehr Liebhaber. Besonders zu empfehlen ist eine neue offizielle Weinkategorie mit langer Historie: Wiener Gemischter Satz. Hierbei werden mehrere verschiedene Rebsorten – meist wahllos gemischt – in demselben Weinberg angebaut und zeitgleich gelesen. Was früher als Ertragssicherung für den Winzer gedacht war, hat sich heute zu einer spannenden Weinkategorie mit vielen Stilen entwickelt. Tipp: Weissleiten – Wiener Gemischter Satz vom Wiener Weingut Hajszan Neumann.

 

Thomas Sommer hält das anerkannte Diplom WSET, ist ausgebildeter Sommelier (IHK) sowie staatlich geprüfter Hotelbetriebswirt. Seine beruflichen Stationen führten ihn u.a. als Chefsommelier und Restaurantmanager ins Schlosshotel Lerbach. Vom Gault&Millau zum Sommelier des Jahres gekürt, ist Thomas Sommer heute u.a. für Sommelier-Consult und die Sommelier-Union Deutschland tätig.

Foto: Prowein

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7. Januar 2016
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